Stiftung ZSF
Stiftung ZSF
Unsere Ferienlager bieten Kindern ab der 2. Klasse in den Sport-, Frühlings-, Sommer- und Herbstferien die Möglichkeit, eine erlebnisreiche Woche voller Bewegung, Abenteuer und Kreativität zu verbringen. Ob Kochen, Tanzen, Tennis, Klettern, Fussball, Kanu fahren, Kampfsport, Stand-up-Paddling, Slalomboards bauen oder Zeit mit Tieren verbringen – die vielseitigen Themenangebote sorgen dafür, dass jedes Kind auf seine Kosten kommt.
Leitbild
Die Wurzeln unserer heutigen Ferienlager reichen weit zurück ins 19. Jahrhundert. Im Jahr 1875 wandte sich Dr. med. et theol. h.c. Walter Bion, damaliger Pfarrer der Kirchgemeinde Predigern, mit einem eindringlichen Spendenaufruf an die Zürcher Bevölkerung. Sein Anliegen war klar und berührend: Er wollte es ermöglichen, schlecht ernährten Stadtkindern erholsame Sommerwochen auf dem Land zu schenken – fern vom tristen Alltag und den beengten Lebensverhältnissen in der Stadt.
Bereits im Sommer 1876 konnte dank der grossen Hilfsbereitschaft die erste sogenannte “Kolonie” durchgeführt werden – ein frühes Ferienlager, das den teilnehmenden Kindern neue Kraft und unbeschwerte Tage in der Natur schenkte. Der Erfolg dieses ersten Versuchs legte den Grundstein für eine wachsende Bewegung.
Ein bedeutender Meilenstein war 1895 der Kauf des Hauses Schwäbrig in Gais, welches als feste Erholungsstation diente. Zwei Jahre später, im Jahr 1897, wurde die Stiftung «Ferienkolonien der Stadt Zürich und Erholungsstation Schwäbrig» offiziell gegründet. Ihr Stiftungszweck war klar formuliert: die Fürsorge für erholungsbedürftige Schulkinder der Stadt Zürich – sei es durch Ferienkolonien, Milchkuren oder längere Erholungsaufenthalte auf dem Schwäbrig.
Was damals mit bescheidenen Mitteln und grossem Idealismus begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem professionellen, liebevoll gestalteten Ferienangebot entwickelt. Der ursprüngliche Gedanke jedoch bleibt bis heute erhalten: Kindern einen Ort zu bieten, an dem sie auftanken, sich entfalten und einfach Kind sein dürfen.